Anatomische Betrachtungen der arthroskopischen lateralen Retinaculumspaltung
Version
Published
Date Issued
2005
Author(s)
Biedert, Roland M.
Netzer, P.
Type
Article
Language
German
Subjects
Abstract
Obwohl die arthroskopische laterale Retinakulumspaltung eine häufig durchgeführte Operation ist, fehlen oft exakte Beschreibungen der technischen Durchführung oder sind relativ kontrovers. Dies könnte ein Grund der nicht seltenen postoperativen Komplikationen wie Hämarthros oder sekundäre mediale Patellasubluxation sein. Unsere anatomischen Betrachtungen bei der Präparierung von innen nach außen zeigen, dass v. a. der tiefen Schicht des lateralen Retinakulums eine wesentliche passive Stabilisierung zukommt. Die anderen Strukturen sind sehr dünn, und eine stumpfe Aufdehnung anatomisch und biomechanisch genügend. Bei der ausgedehnteren Spaltung nach proximal und/oder distal ist v. a. eine Verletzung der A. und V. geniculata lateralis superior oder inferior möglich. Proximal muss der Insertionsbereich der M.-vastus-lateralis-Sehne respektiert werden, um nicht ein „overrelease“ zu verursachen. Anatomisch betrachtet ist es möglich, durch eine kurze arthroskopische laterale Retinakulumspaltung, beginnend auf der Höhe der Patellamitte mit einer maximalen Ausdehnung von 3–4 cm, den gewünschten biomechanischen Effekt zu erreichen.
Subjects
RC1200 Sports Medicine
Publisher DOI
Journal or Serie
Arthroskopie
ISSN
0933-7946 (Print) 1434-3924 (Online)
Organization
Volume
18
Issue
4
Publisher
Springer
Submitter
ServiceAccount
Citation apa
Biedert, R. M., & Netzer, P. (2005). Anatomische Betrachtungen der arthroskopischen lateralen Retinaculumspaltung. In Arthroskopie (Vol. 18, Issue 4). Springer. https://doi.org/10.24451/arbor.10977
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Name
Biedert_2005_Anatomische Betrachtungen der arthroskopischen lateralen Retinaculumspaltung.pdf
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Publisher Natlic
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