Jörg, HannesHannesJörg2026-01-072026-01-072025-02-17https://doi.org/10.24451/arbor.1266810.34776/afs16-14https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/46290Die Ableitung von wirtschaftlichen Gewichten in der Milchviehzucht bedingt, mit Annahmen zu arbeiten und Referenzwerte zu generieren. Mit dem Ansatz, zuerst vergleichbare Deckungsbeiträge pro Kuh zu berechnen und danach eine Referenzpopulation zu erstellen, wurden Mittelwerte wie auch Streuungen für die Berechnung der wirtschaftlichen Gewichte hergeleitet. Die Methode wurde für Milchviehbetriebe mit einer graslandbasierten Fütterung angewendet. Der Einbezug der direkten Kosten führte zu einem tieferen Grenznutzen. Bei einem Milchpreis von 75 Rappen pro kg Milch veränderte sich der vergleichbare Deckungsbeitrag pro kg Milch im Bereich von 54 Rappen. Der monetäre Mehrwert, die genetischen Standardabweichungen und die genetischen Korrelationen führten zu einem Index mit den 11 elf Merkmalen Fettmenge, Proteinmenge, Proteingehalt, Zellzahl, Mastitisresistenz, Nutzungsdauer, Fruchtbarkeit, Persistenz, Kreuzbeinhöhe, Fundament und Euter. Im Vergleich zur herkömmlichen Gewichtung weist die graslandbasierte Milchproduktion ein tieferes Gewicht der Milchproduktionsmerkmale und ein höheres Gewicht der Fitness-und Gesundheit aus. Das gewählte Vorgehen vermag bei den wirtschaftlichen Gewichten vermehrt den Grenznutzen anstelle des Grenzerlöses abzubilden. Durch die Wahl der Referenzpopulation können mit der vorgestellten Methode jegliche Milchproduktionssysteme analysiert werden.dedairy cattle breedingeconomic weightstotal merit indexWirtschaftliche Gewichte basierend auf dem vergleichbaren Deckungsbeitrag pro Kuharticle