Pang, DandanDandanPangHunziker, AlexanderAlexanderHunziker2026-04-152026-04-152026https://doi.org/10.24451/arbor.1356310.34156/0722-7485-2026-1-39https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/47354Achtsamkeit zei t sich vor allem in Gesprächen und Interaktionen. Bestehende Messinst umente er assen diesen Aspekt jedoch kaum. Die Interpersonal Mind ulness Scale-Sho t Form (IMS-SF) schließt hier eine Lücke. In dieser Studie wurde die Skala ins Deutsche übe tragen, angepasst und validie t. Das Ergebnis ist ein kurzes, leicht anwendbares und wissenschaftlich undie tes Inst ument, das praxisnahe Impulse für Re exion, Feedback und Entwicklung bietet. Achtsamkeit hat sich in den letzten Jahren in der Psychologie sowie im Management zu einem zentralen Thema entwickelt. Während viele Ansätze auf die individuelle Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen fokussieren, rückt zunehmend auch die zwischenmenschliche Dimension in den Vordergrund. Sie beschreibt, wie präsent, bewusst und nicht-reaktiv wir im Kontakt mit anderen sind und ob es gelingt, in Gesprächen, Meetings oder Konfliktsituationen aufmerksam zuzuhören, anstatt vorschnell zu urteilen. Diese Form der Achtsamkeit-die interpersonelle Achtsamkeit-ist besonders relevant für Führungskräfte, HR-Fachleute und Teams. Sie beeinflusst die Qualität von Beziehungen, die Kommunikation und Zusammenarbeit maßgeblich. In einer Arbeitswelt, die von hoher Komplexität, Zeitdruck und ständiger Veränderung geprägt ist, kann mangelnde zwischenmenschliche Präsenz zu Missverständnissen, Konflikten und emotionaler Erschöpfung führen. Die Folgen sind bekannt: steigender Stress, Burnout , Absentismus und eine wachsende Herausforderung, Fachkräfte zu binden.deZwischenmenschliche Achtsamkeit messbar machen: Die Interpersonal Mindfulness Scale als validiertes Instrument für Führungarticle