Insberg, ManuelManuelInsbergScherer, MareikeMareikeSchererBökle, AljoschaHerbst, Jana-LouDeser, LenaInsberg, Manuel2025-05-052025-05-052016Insberg, M., & Scherer, M. (2016). Grenzen und ihre Bedeutungen im Kontext heutiger „internationaler” und „interkultureller” Freiwilligendienste. In quix - Kollektiv für kritische Bildungsarbeit (Ed.), Gender_Sexualität_Begehren in der machtkritischen und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit (1st ed., pp. 84–86). quix - Kollektiv für kritische Bildungsarbeit. https://www.quixkollektiv.org/wp-content/uploads/2016/12/quix_web.pdfhttps://doi.org/10.24451/dspace/11802https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/4509684grenzen und ihre bedeutung Einen Freiwilligendienst anzutreten, bedeutet die Konfrontation mit und Überschreitung von Grenzen in vielfacher Weise: Persönliche, gesellschaftliche, sprachliche, gesetzliche, geographische und viele mehr. Dabei existieren Grenzen nicht in gleicher Weise für alle Menschen. Grenzen, die für eine andere Person existieren, können für die eigene nicht spürbar oder bewusst sein. Ein Beispiel dafür wäre, dass ein Mensch aus dem Globalen Süden meist eine viel eingeschränktere Reisefreiheit besitzt als ein Mensch aus dem Globalen Norden. Dies deutet darauf hin, dass Grenzen nicht für alle Menschen gleichermaßen gelten. Stattdessen sind es kontextgebunde Konstrukte, welche ungleiche Machtverhältnisse in der Welt widerspiegeln. Doch wie entstehen solche Grenzen? Bei vielen Freiwilligendienstprogrammen und deren Entsendeorganisationen wird darauf hingewiesen, dass es sich um einen »interkulturellen« oder »internationalen« Austausch handelt. Dem zugrunde liegt,deGrenzen und ihre Bedeutungen im Kontext heutiger „internationaler” und „interkultureller” Freiwilligendienstebook_section