Fivaz, JanJanFivazSchwarz Badertscher, DanielDanielSchwarz Badertscher2024-11-192024-11-192016978-3-658-15616-910.24451/arbor.105https://doi.org/10.24451/arbor.10510.1007/978-3-658-15617-6_5https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/37703Der Beitrag bringt zwei aktuelle Entwicklungen moderner Demokratien zusammen. Zum einen die Debatte über die Krise der Demokratie (sinkende Wahlbeteiligung, Erosion der Bedeutung der Parteien, Auseinanderdriften zwischen politischer Elite und Wählerschaft sowie genereller Vertrauensverlust der Bürger in die Politik) und zum anderen die wachsende Bedeutung, welche datenbasierten Anwendungen in modernen Demokratien zukommt. Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, inwiefern Online-Wahlhilfen, Monitoring-Websites oder auch Big Data- respektive Open Data-Projekte zu einer Stärkung zentraler Elemente repräsentativer Demokratien (Transparenz, Accountability und Responsiveness, politische Partizipation) beitragen können. Städte können dabei die Rolle von Laboratorien übernehmen, in denen solche neuen Instrumente in lokalen Anwendungen erprobt werden. Der Beitrag spricht neben den Chancen, die sich aus dem Einsatz datenbasierter Instrumente ergeben, auch gezielt mögliche Risiken an. Als wichtigste, bislang noch kaum beachtete Herausforderung identifiziert der Beitrag die ungenügende „data literacy“ der Nutzer.deJFJNJSData-Driven Democracy – Chancen und Risiken datenbasierter Demokratien-book_section