von Bergen, MatthiasMatthiasvon Bergen2024-11-192024-11-192020978-3-8029-5491-710.24451/arbor.12070https://doi.org/10.24451/arbor.12070https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/42591Der ausgeprägte Föderalismus der Schweiz mit einem sehr dezentralen, kleinteiligen Staatsaufbau, ergänzt um das Strukturprinzip der Subsidiarität, bilden sich im Sozialbereich besonders ab. Dienstleistungen werden auf lokaler Ebene erbracht und auch die Entwicklung innovativer Ideen findet überwiegend auf lokaler und regionaler Ebene statt. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie weit die föderalen Strukturen der Schweiz gleichsam als „Labor“ für sozialstaatliche Innovationen gesehen werden können. Welche Rolle spielen Kantone und Gemeinden bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovationen? Welche Aspekte, die sich aus den föderalen, kleinteiligen Strukturen ergeben, wirken als Treiber für Innovationen, in welchen Bereichen stellen sie dagegen vielmehr Hindernisse für die Entstehung und Umsetzung von neuen, angepassten Konzepten dar? Antworten auf diese Fragen werden am Beispiel der Alterspolitik vertieft, einem Politikfeld, bei dem die Verantwortung bei den Kantonen und vor allem den Gemeinden liegt. Ausgehend davon werden Ansatzpunkte skizziert, welche geeignet scheinen, die Vorteile der lokalen Verankerung von Neuerungen zu stärken und gleichzeitig dazu beizutragen, die damit verbundenen Barrieren zu überwinden.desoziale DienstleistungenInnovationFöderalismusAlterH1Innovation im Sozialbereich. Die föderale Schweiz als Labor-book_section