Spring, PeterPeterSpringvon Wyl, HeinrichHeinrichvon WylKüng, TobiasTobiasKüngKupper, ThomasThomasKupper2024-11-192024-11-1920231663-785210.24451/arbor.22473https://doi.org/10.24451/arbor.2247310.34776/afs14-116https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/36763Zum Schutz sensibler Ökosysteme hat der Bund entschieden, die Stickstoffverluste aus der Landwirtschaft zu senken. Um die Ammoniakemissionen zu senken, erweist sich die Fütterung als wichtiger Ansatzpunkt. Ziel der vorliegenden Studie ist, den aktuellen Stand der Proteinversorgung in der Schweinehaltung zu erfassen, die Entwicklung aufzuzeigen und Optimierungspotential auszuloten. Die Umfrage umfasste 88,5 % des Marktanteils des Alleinfutters für Schweine. Futtergehalte (Verdauliche Energie Schweine (VES), Rohprotein (RP), Lysin, und Phosphor) sowie die prozentualen Produktionsmengen der verschie denen Futter wurden erfasst. Die Daten zeigen, dass die durchschnittlichen Rohproteingehalte (g RP/kg) seit 2008 bei leicht steigenden Energiegehalten in allen Futterkategorien gesunken sind. Dabei sind die Rohproteingehalte der Ausmastfutter (136,35 g RP bei 13,98 MJ VES/kg) am stärksten (–19,41 g RP/kg) gesunken. Jedoch setzen nur knapp 50 % der Mastbetriebe ein Ausmastfutter ein. Bei Muttersauen sind vor allem die Rohproteingehalte der Galtsauenfutter (127,67 g RP bei 12,06 MJ VES/kg) gesunken (–11,45 g RP/kg). Die Phosphorgehalte der verschiedenen Futter haben sich mit Ausnahme der Vormastfutter (+0,23 g P/kg) seit 2008 wenig verändert. Die Umsetzung der Phasenfütterung auf allen Schweinemastbetrieben bietet weiterhin erhebliches Optimierungspotential in der Rohproteinversorgung der Schweinehaltung.decompound feedpigsprotein contentsurvey.S1SBSFRohproteingehalte in Schweinefutter: Bestandsaufnahme 2021-article