Gogoll, AndréAndréGogollFrei, PeterKörner, Swen2024-11-192024-11-192010978-3-88020-550-5https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/31170Wohin sollen Unterricht und Erziehung im Schulfach Sport führen? Worin besteht der "Output" von Sportunterricht? Was erwarten wir von unserem Fach – zum einen im Hinblick auf die persönliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern, ihre Subjektwerdung; zum anderen im Hinblick auf ihre Teilhabe am öffentlichen, kulturellen und beruflichen Leben – also ihre Vergesellschaftung? Im fachdidaktischen Diskurs um die pädagogische Leitidee des Faches Sport in der Schule werden solche Fragen nach der Bildungserwartung oder dem Bildungsertrag u. a. mit dem Konzept der Handlungsfähigkeit beantwortet. Mit dem vorliegenden Beitrag soll geprüft werden, inwieweit sich die sportdidaktische Leitidee der Handlungsfähigkeit kompetenztheoretisch fundieren und damit an die aktuelle bildungswissenschaftliche Diskussion anschließen lässt. Dazu skizziert Verfasser erstens, welche Erwartungen gegenwärtig in der Bildungswissenschaft an schulische Bildung formuliert werden. Danach wird der Kompetenzbegriff etwas schärfer gestellt – und zwar in Anlehnung daran, wie er von der empirischen Bildungsforschung und der Pädagogischen Psychologie genutzt wird, um die Ergebnisse von schulischen Bildungsprozessen zu charakterisieren. Zum Schluss und daran anschließend werden einige Vorschläge zur kompetenztheoretischen Fundierung der sportdidaktischen Leitidee der Handlungsfähigkeit zur Diskussion gestellt.deHandlungsfähigkeit Kompetenz SportunterrichtVon der Handlungsfähigkeit zur Kompetenzorientierung-book_section