Harder, DeaneDeaneHarderFrecè, Jan ThomasJan ThomasFrecèPeskova, MarieMariePeskova2024-11-192024-11-192020-06978-3-662-61167-810.24451/arbor.12990https://doi.org/10.24451/arbor.1299010.1007/978-3-662-61168-5_11https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/41846Die Belastungsgrenzen der Erde erfordern für eine nachhaltige Entwicklung eine grundlegende Umgestaltung unserer Gesellschaft und des vorherrschenden Wirtschaftssystems. Soziale Innovationen mit geplanter Obsoleszenz bieten die Möglichkeit als Instrument gezielt den Wandel zu unterstützen und voranzutreiben. Das Unternehmen wird zum systemischen Veränderungshebel, um einen Beitrag zur gewünschten Transformation zu leisten. Der temporäre Charakter solcher Unternehmen schärft deren Positionierung und das Erreichen des gesetzten Zieles beendet ihren Daseinszweck. So können im Zuge von sozioökonomischen Experimenten wertvolle Lernerfahrungen gemacht werden, die Entrepreneurship und Innovationskraft fördern. Es ergibt sich außerdem ein neuer Orientierungsrahmen für eine integrierte nachhaltige Unternehmensführung, z. B. wie mit Stakeholdern umgegangen werden kann, wie Unternehmenswerte, Vision und Mission definiert werden können, und was die Prämisse für unternehmerisches Handeln sein sollte. Somit ist die geplante Obsoleszenz in Geschäftsmodellen sozialer Innovationen als wirtschaftliche Sonderform ein vielversprechender Ansatz in Richtung konkreter Zielerreichung hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung der Schweiz.deHBGeplante Obsoleszenz im Geschäftsmodell sozialer Innovationen-book_section