Fluder, RobertRobertFluderSalzgeber, RenateRenateSalzgebervon Gunten, LuziusLuziusvon GuntenKessler, DorianDorianKesslerFankhauser, RegineRegineFankhauser2024-11-192024-11-1920161663-464010.24451/arbor.9208https://doi.org/10.24451/arbor.9208https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/37707Erstmals wurden in der Schweiz anhand von Verknüpften SAKE-Daten die Rentenunterschiede zwischen Männern und Frauen im Auftrag des BSV untersucht. Dabei zeigte sich, dass der Unterschied der Altersrenten von Männern und Frauen (Gender Pension Gap) in der Schweiz 37% beträgt (die Durchschnittsrenten der Frauen betragen 63% der Durchschnittsrenten der Männer). Besonders hoch ist der Unterschied bei den Renten der beruflichen Vorsorge mit 67%. Aufgrund der geschlechtsneutralen Ausgestaltung der AHV (Splitting, Erziehungs- und Betreuungsgutschriften) und der besonderen Gestaltung der Rentenbildung ergeben sich bei der AHV praktisch keine geschlechtsbedingten Rentenunterschiede. Die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern kann durch die geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Erwerbsbiographien, sowie durch sowie durch sozioökonomische und soziodemografische Faktoren erklärt werden. Besonders hoch ist der GPG bei Verheirateten, bei Personen mit Kindern und bei höheren Einkommensgruppen. Der Rentenunterschied in der Schweiz liegt etwa im europäischen Durchschnitt.deH1Gender Pension Gap in der Schweiz: geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Altersrenten: Schlussbericht-report