Monteverde, SettimioSettimioMonteverde2026-03-312026-03-312026-03-29https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/47268Die Medizinethik ist so alt (oder so jung) wie die Medizin selbst. Im Studium der Medizin und anderer Gesundheitsberufe gilt sie oft als „kleines“ Fach und richtet den Blick vor allem auf dramatische Situationen: die Verteilung knapper Organe, Triage in der Pandemie oder den Umgang mit Sterbewünschen im Rahmen der legalen Suizidbeihilfe. Dabei gerät leicht aus dem Blick, dass Medizinethik weit mehr umfasst als Entscheidungen in Extremsituationen. Im Kern geht es um die Frage, was eine gute Ärztin, ein guter Arzt, eine gute Pflegefachperson, Physiotherapeutin, Hebamme, etc., ausmacht — und darum, wie persönliche Werte im therapeutischen Alltag ausgehandelt. Ethik zeigt sich deshalb schon in der Art, wie Befunde mitgeteilt werden, schwierige Gespräche über Leben und Tod geführt werden und wie Patientinnen und Patienten in Entscheidungen einbezogen werden — oder eben nicht. Was sind Ihre Vorstellungen von einer guten medizinischen Fachperson? Was erwarten Sie von Arbeitgebern, der Gesellschaft und von Patient*innen, um diese Haltung später im Berufsalltag leben zu können? Im Workshop diskutieren wir diese Fragen anhand konkreter Situationen.enhealthcare ethicsmedical educationBJLB2300Und jetzt auch noch Ethik?! Die Bedeutung der Ethik für das Studium der Gesundheitsberufeconference_item