Risi, DavidDavidRisiSchlindwein, EvaEvaSchlindwein2025-12-092025-12-092025-06https://doi.org/10.24451/arbor.1242410.34156/0722-7485-2024-6-357https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/45968Für unternehmerische Nachhaltigkeit sind Ideen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) sowie die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (CSR) relevant. Häufig bleiben aber die Bedeutung von ESG und CSR sowie ihre Beziehung zueinander unklar. Wir erläutern, wie sich ESG und CSR unterscheiden und wie man die beiden im Nachhaltigkeitsmanagement kombinieren kann. Für 2025 präsentierte Nike eine Palette von Nachhaltigkeitszielen, von Lohngerechtigkeit über faire Arbeitspraktiken in der Lieferkette bis hin zu Klima-und Umweltverpflichtungen. 1 Wie Nike setzen viele andere Unternehmen bei ihren Nachhaltigkeitsbemühungen sowohl auf Environmental-, Social-und Governance-Anforderungen (ESG), die extern, z. B. vom Staat, Investoren und Ratingagenturen auferlegt werden, als auch auf eigens formulierte Corporate-Social-Responsibility-Prioritäten (CSR-Prioritäten), die die Unternehmensleitung mit den Mitarbeitern entwickelt haben. Häufig sind ESG und CSR aber mehrdeutig und schwer zu unterscheiden. Dies führt zu Herausforderungen bei der Entwicklung einer kohärenten Nachhaltigkeitsstrategie. Um Nachhaltigkeit erfolgreich umzusetzen, müssen Manager verstehen, wofür die einzelnen Konzepte stehen und wie sie das Potenzial beider ausschöpfen. Nachfolgend veranschaulichen wir die Merkmale von ESG-und CSR-Strategien und zeigen, wie diese effektiv umgesetzt werden.deCorporate Social Responsibility und ESG kombinieren: Ein Engagement für Nachhaltigkeit mit Realitätscheckarticle