Monteverde, SettimioSettimioMonteverdeErnst, JuttaJuttaErnstStaudacher, DianaDianaStaudacherDavid, BirgitBirgitDavid2024-11-192024-11-192022-08-251662-601X10.24451/arbor.19777https://doi.org/10.24451/arbor.1977710.24894/BF.2022.15003https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/34673Bei selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten können im Akutspital freiheitseinschränkende Massnahmen (FEM) unvermeidlich sein, um das Wohl und die Interessen betroffener und beteiligter Personen zu schützen. Handlungsleitende Vorgaben aus dem ethischen und rechtlichen Bereich sehen primär personenbezogene Gründe vor, die eine Einschränkung der Freiheit rechtfertigen. In der Praxis spielen jedoch auch kontextbezogene Gründe eine Rolle. Vor diesem Hintergrund zeigt unser Beitrag das Spannungsfeld zwischen rechtlichen Vorgaben, ethischen Orientierungen und klinischer Praxis im Kontext eines Schweizer Universitätsspitals auf. Wir beschreiben Strategien für den Umgang mit diesem Spannungsfeld. Zentral ist die Sensibilisierung der Fachpersonen für den Ausnahmecharakter der FEM. Ebenso erweisen sich die Transparenz des Entscheidungsprozesses und die Nachvollziehbarkeit der Dokumentation bzw. Evaluation als wichtig.deBJRTIm Spannungsfeld zwischen «safety first» und «patient first»: Freiheitseinschränkende Massnahmen im Akutspital-article