Fluder, RobertRobertFluderSalzgeber, RenateRenateSalzgeberFritschi, TobiasTobiasFritschi2024-11-192024-11-1920171011-386X10.24451/arbor.5875https://doi.org/10.24451/arbor.5875https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/38549Das Risiko einer nicht erfolgreichen Reintegration auf dem Arbeitsmarkt steigt mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit. Damit die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) die Betroffenen bei der Wiedereingliederung gezielt unterstützen können, ist es wichtig, zu wissen, bei welchen Bevölkerungsgruppen und unter welchen Umständen dieses Risiko besonders hoch ist. Eine Studie der Berner Fachhochschule hat deshalb im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) die Erwerbsintegration nach einer Phase der Arbeitslosigkeit untersucht. Wie sich zeigt, kann ein Drittel der Arbeitslosen nur unvollständig ins Erwerbsleben integriert werden. Für eine nachhaltige Erwerbsintegration ist entscheidend, dass die erste Phase der Arbeitslosigkeit nur kurz dauert. Gross ist das Risiko beispielsweise bei Personen ohne Berufsabschluss, bei älteren Arbeitslosen sowie bei Angestellten in Risikoberufen des Strukturwandels (zum Beispiel Drucker, Metallarbeiter, Verkäufer). Positiv auf die nachhaltige Erwerbsintegration wirken sich sowohl ein Zwischenverdienst als auch eine Umschulung aus.deWelche Faktoren beeinflussen die Wiedereingliederung von Arbeitslosen? : Je länger eine Arbeitslosigkeit dauert, desto schwieriger wird es für die Betroffenen, eine Stelle zu finden. Ein besonders hohes Risiko, stellenlos zu bleiben, weisen ältere Arbeitslose sowie Personen ohne Berufsabschluss auf.-magazine_article