Kraus, KarinKarinKraus2024-11-192024-11-192019-06-25ISBN 978-3-03777-198-3 (Print); ISBN 978-3-03777-727-5 (PDF)10.24451/arbor.8877https://doi.org/10.24451/arbor.887710.33058/seismo.30727https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/40791Dieser Beitrag versteht sich als Plädoyer für das Sichtbarwerden von Kindern in unserer Gesellschaft, von Anfang an. Es geht um Haltung, die wir gegenüber Kindern haben. Mit unserer Haltung ermögli­ chen oder verhindern wir das Sichtbarsein von Kindern. Kulturelle Teilhabe macht sichtbar. Es geht aber auch um Systeme, die unsere Haltung prägen. Systeme, die viel Positives bewirkt haben, wie zum Bei­ spiel Bildung für alle. Bildung für alle bedingt aber nicht, dass alle Kinder die gleiche Schulbildung brauchen. Das ist der grosse Irrtum in unserem Bildungssystem. Kulturelle Teilhabe basiert auf ko­kon­ struktiver Bildung. Sie hat mehr mit unserem Bildungssystem gemein, als uns vielleicht lieb ist. Solchen Einflussfaktoren wird in diesem Beitrag nachgegangen. Das Ziel ist nicht anzuprangern, sondern aufzu­ fordern, über Haltung nachzudenken. Systeme ändern sich nicht von heute auf morgen. Sie sind aber der Spiegel unserer Haltung. Durch eine sich verändernde Haltung, ändern auch die Systeme.deKulturelle TeilhabeFrühe KindheitH1HMHVSichtbar von Anfang an. Für eine Teilhabe ab Geburt. In: Nationaler Kulturdialog [Hrsg.]: Kulturelle Teilhabe. Ein Handbuch. Zürich: Seismo.-book_section