Herholz, CorneliaCorneliaHerholzKocher, JanJanKocherPeter, KüngKüngPeter2024-11-192024-11-192020-111663-785210.24451/arbor.13710https://doi.org/10.24451/arbor.1371010.34776/afs11-230https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/41871Anhand von zwei standardisierten Versuchen wurden Staub- und Ammoniakemissionen von acht verschiedenen Einstreuarten (Weizenstroh, Holzgranulat, Papierschnitzel, Komposteinstreu (Bio-Waldboden), Strohpellets, Eukalyptus-Hanfeinstreu, Leinen-Hanfeinstreu und Chinaschilf) getestet. Die Staubmessungen haben gezeigt, dass die Hanf-Eukalyptuseinstreu bei den Partikelgrössen PM 2,5 und PM 10 die höchsten Staubemissionen verursachte. Die Maximalwerte beliefen sich dabei auf 372 μg/m3 (PM 2,5) bzw. 1845 μg/m3 (PM 10). Demgegenüber waren die Staubemissionen bei Komposteinstreu mit Maximalwerten von 32 μg/m3 (PM 2,5) bzw. 162 μg/m3 (PM 10) verglichen mit den anderen Einstreuarten sehr tief. Die Ammoniak-Emissionen (NH3) rangierten von 0,2 ppm an Tag 1 bis 51,5 ppm an Tag 7, wobei sich die Einstreumaterialien in den Konzentrationen an den verschiedenen Messtagen wenig unterschieden. Nur bei der Komposteinstreu konnten am Tag 3 signifikant (p < 0,05) höhere Ammoniakemissionen gemessen werden als bei den anderen Einstreumaterialien. Ein weiterer Versuch unter Verwendung von je 200 g, 400 g und 1500 g Komposteinstreu ergab, dass durch eine höhere Einstreudicke die Ammoniakemissionen abnahmen (maximale mittlere NH3-Emission bei 1500 g betrug 3,9 ppm). Die Studie hat gezeigt, dass durch die Einstreuwahl allein weder kritische Staub- noch Ammoniakemissionen ausgeschlossen werden können, so dass ein angepasstes Einstreu- und Stallmanagement entscheidend sein kann.debeddingdustammoniahorseQ1S1SFPferdegesundheit: Staub- und Ammoniakemissionenvon acht verschiedenen EinstreumaterialienEquine Health: Dust and Ammonia Emissions from Eight Different Bedding MaterialsSanté équine: émissions de poussières et d’ammoniac de huit différents matériaux de litière-article