Segmentale Hautdurchblutungsreaktion während und nach Stimulation im Bereich der BWS
Version
Published
Date Issued
2016-05-02
Author(s)
Type
Article
Language
German
Abstract
Hintergrund:
Physiotherapeutische Interventionen werden häufig auf Höhe der thorakalen Wirbelsäule angewendet. Die segmentale Wirkung auf das sympathische Nervensystem nach einer Reizung der Haut und Muskulatur ist bislang unklar.
Ziel:
Das Ziel war die Evaluation (1) der Machbarkeit und (2) der Effekte der segmentalen Perfusion und Erythembildung nach Massage, Mobilisation, Manipulation und Placebotherapie auf Höhe der thorakalen Wirbelsäule, um daraus Studiendesigns zu kreieren und erste mögliche Hypothesen über Veränderungen der segmentalen Perfusion und Erythembildung aufzustellen.
Methode:
In dieser Einzelfallstudie erhielt ein beschwerdefreier Proband an 4 Tagen jeweils 4 unterschiedliche physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen. Im Gebiet zwischen Th3 und Th6 wurden Massage, Mobilisation, Manipulation und zusätzlich eine Placebointervention appliziert und vor, während und sowie nach der Intervention die Perfusion sowie die Erythembildung im zugehörigen Dermatom während 55 Minuten im Intervall von 5 Minuten gemessen.
Ergebnisse:
Manipulation und Mobilisation führten akut zu einer Steigerung der Sympathikotonus, während Massage und Placebointervention aufgrund einer Veränderung der Perfusionsmikrozirkulation eine Senkung hervorriefen.
Schlussfolgerung:
Das Studiendesign muss für zukünftige Studien hinsichtlich Verblindung der Therapeuten und Messzeitpunkte angepasst werden. Von einer Hypothesenbildung soll abgesehen werden, da das Messinstrument für die Erythembildung keine aussagekräftigen Werte lieferte.
Physiotherapeutische Interventionen werden häufig auf Höhe der thorakalen Wirbelsäule angewendet. Die segmentale Wirkung auf das sympathische Nervensystem nach einer Reizung der Haut und Muskulatur ist bislang unklar.
Ziel:
Das Ziel war die Evaluation (1) der Machbarkeit und (2) der Effekte der segmentalen Perfusion und Erythembildung nach Massage, Mobilisation, Manipulation und Placebotherapie auf Höhe der thorakalen Wirbelsäule, um daraus Studiendesigns zu kreieren und erste mögliche Hypothesen über Veränderungen der segmentalen Perfusion und Erythembildung aufzustellen.
Methode:
In dieser Einzelfallstudie erhielt ein beschwerdefreier Proband an 4 Tagen jeweils 4 unterschiedliche physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen. Im Gebiet zwischen Th3 und Th6 wurden Massage, Mobilisation, Manipulation und zusätzlich eine Placebointervention appliziert und vor, während und sowie nach der Intervention die Perfusion sowie die Erythembildung im zugehörigen Dermatom während 55 Minuten im Intervall von 5 Minuten gemessen.
Ergebnisse:
Manipulation und Mobilisation führten akut zu einer Steigerung der Sympathikotonus, während Massage und Placebointervention aufgrund einer Veränderung der Perfusionsmikrozirkulation eine Senkung hervorriefen.
Schlussfolgerung:
Das Studiendesign muss für zukünftige Studien hinsichtlich Verblindung der Therapeuten und Messzeitpunkte angepasst werden. Von einer Hypothesenbildung soll abgesehen werden, da das Messinstrument für die Erythembildung keine aussagekräftigen Werte lieferte.
Publisher DOI
Journal or Serie
Physioscience
ISSN
1860-3092
Organization
Volume
12
Issue
3
Publisher
Georg Thieme Verlag
Submitter
ServiceAccount
Citation apa
Rogan, S., Taeymans, J., Schürmann, S., Woern, L., Clarys, P., & Clijsen, R. (2016). Segmentale Hautdurchblutungsreaktion während und nach Stimulation im Bereich der BWS. In Physioscience (Vol. 12, Issue 3). Georg Thieme Verlag. https://doi.org/10.24451/arbor.5659
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Name
Segmentale Hautdurchblutungsreaktion während und nach Stimulation im Bereich der BWS.pdf
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1.04 MB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
41c97ae6ab2a73e94f7f8ee39510ce01
