Fokusgruppen als Evaluationsinstrument der Zufriedenheit mit der psychiatrischen Behandlung
Version
Published
Date Issued
2004-08
Author(s)
Fleer, Bernhard
Type
Article
Language
German
Abstract
Zielsetzung: Standardisierte Patientenzufriedenheitsbefragungen
in psychiatrischen Einrichtungen weisen überwiegend eindimensionale Zufriedenheitskonstrukte auf und sind daher für
Hinweise auf notwendige Qualitätsverbesserungen kaum zu verwenden. Als Ergänzung werden Fokusgruppengespräche vorgeschlagen. Methodik: In einer psychiatrischen Klinik werden regelmäßig auf allen Stationen Gruppendiskussionen mit dort
behandelten Patienten vorgenommen. Anhand eines Leitfadens
werden zentrale Aspekte der Behandlung auf die Zufriedenheit
und auf Verbesserungsvorschläge hin mit den Patienten diskutiert. Ergebnisse: Die Methode erfreut sich sowohl bei den Patienten als auch beim Personal großer Beliebtheit. Es lässt sich
eine Vielzahl von stationsgebundenen und übergreifenden Verbesserungspotenzialen erschließen. Schlussfolgerungen: Fokusgruppen erfordern einen erheblichen zeitlichen Aufwand für die
Interviewer, als besonders positiv wird die zeitnahe und stationsbezogene Rückmeldung über konkrete Verbesserungsmglichkeiten gesehen. Fokusgruppen sind eine sinnvolle Ergänzung
von Zufriedenheitsumfragen in psychiatrischen Einrichtungen
in psychiatrischen Einrichtungen weisen überwiegend eindimensionale Zufriedenheitskonstrukte auf und sind daher für
Hinweise auf notwendige Qualitätsverbesserungen kaum zu verwenden. Als Ergänzung werden Fokusgruppengespräche vorgeschlagen. Methodik: In einer psychiatrischen Klinik werden regelmäßig auf allen Stationen Gruppendiskussionen mit dort
behandelten Patienten vorgenommen. Anhand eines Leitfadens
werden zentrale Aspekte der Behandlung auf die Zufriedenheit
und auf Verbesserungsvorschläge hin mit den Patienten diskutiert. Ergebnisse: Die Methode erfreut sich sowohl bei den Patienten als auch beim Personal großer Beliebtheit. Es lässt sich
eine Vielzahl von stationsgebundenen und übergreifenden Verbesserungspotenzialen erschließen. Schlussfolgerungen: Fokusgruppen erfordern einen erheblichen zeitlichen Aufwand für die
Interviewer, als besonders positiv wird die zeitnahe und stationsbezogene Rückmeldung über konkrete Verbesserungsmglichkeiten gesehen. Fokusgruppen sind eine sinnvolle Ergänzung
von Zufriedenheitsumfragen in psychiatrischen Einrichtungen
Publisher DOI
Journal
Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement
ISSN
1432-2625
Organization
Volume
9
Publisher
Georg Thieme Verlag
Submitter
Richter, Dirk
Citation apa
Richter, D., & Fleer, B. (2004). Fokusgruppen als Evaluationsinstrument der Zufriedenheit mit der psychiatrischen Behandlung. In Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement (Vol. 9). Georg Thieme Verlag. https://doi.org/10.24451/arbor.12622
Note
Date: 2004
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