Repository logo
  • English
  • Deutsch
  • Français
Log In
New user? Click here to register.Have you forgotten your password?
  1. Home
  2. CRIS
  3. Publication
  4. Stressfrakturen
 

Stressfrakturen

URI
https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/30340
Version
Published
Date Issued
2004
Author(s)
Albrecht, Silvia
Biedert, Roland M.
Type
Article
Language
German
Subjects

Stressfraktur

Abstract
Stressfrakturen, eine häufige Verletzung bei Sportlern, sind Überlastungsschäden des Knochens durch wiederholte und stereotype Beanspruchungen. Am häufigsten ist die untere Extremität betroffen. Es werden zwei Arten von Stressfrakturen unterschieden: solche bei Überlastungen der normalen Knochenstruktur und diejenigen bei normaler Belastung, aber Insuffizienz des Knochens bei Nebendiagnosen mit Knochenschwächung. Die Trainingsgestaltung beeinflusst die Entwicklung von Stressfrakturen stark, dies wird bei der Betrachtung der Biomechanik und Pathophysiologie ersichtlich. Knochen unterliegen einem ständigen Umbau mit Knochenanbau und -abbau, welche normalerweise in dynamischem Gleichgewicht stehen. Normaler Knochen weist eine grosse Zug-, Druck-, Biege-, Scher- und Bruchfestigkeit auf. Überbelastung führt zur Zerstörung der normalen Struktur. Stressfrakturen entstehen analog den Belastungszyklen und der applizierten Kraft. Die Symptome sind unspezifisch. Typischerweise treten die Beschwerden mit der Dauer der Belastung auf und können im Verlauf sogar zum Abbruch der Aktivität führen. Im Spätstadium treten Weichteilschwellung oder Kallusbildung auf. Im Röntgenbild werden Veränderungen der Stressfraktur erst nach Wochen sichtbar. Mit der MRI-Untersuchung können Stressfrakturen frühzeitig erkannt werden, und eine genaue Stadieneinteilung wird ermöglicht. Damit können das Prozedere, die Behandlungsdauer und das Rehabilitationsprogramm bestimmt werden. Beim Auftreten einer Stressfraktur ist die genaue Analyse der Belastung, des Trainingstyps und -umfanges wie auch der möglichen Risikofaktoren für die nachfolgende Therapie und Prävention sehr wichtig. Zentraler Punkt der Behandlung von Stressfrakturen ist das Verringern der körperlichen Aktivität unter den Level der schmerzhaften Belastung. Grundsätzlich ist eine operative Therapie selten. Jedoch gibt es spezifische Stressfrakturen mit erhöhtem Risiko, die mit konservativer Behandlung nicht heilen.
Subjects
RC1200 Sports Medicine
DOI
10.24451/arbor.10455
https://doi.org/10.24451/arbor.10455
Journal or Serie
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie
ISSN
1422-0644
Publisher URL
https://sgsm.ch/fileadmin/user_upload/Zeitschrift/52-2004-1/6-2004-1.pdf
Organization
Sportmedizin  
Volume
52
Issue
1
Publisher
Rubmedia
Submitter
ServiceAccount
Citation apa
Albrecht, S., & Biedert, R. M. (2004). Stressfrakturen. In Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie (Vol. 52, Issue 1, pp. 27–30). Rubmedia. https://doi.org/10.24451/arbor.10455
Note
Die Erlaubnis, diese PDF-Datei im ARBOR-Repository zu veröffentlichen, wurde eingeholt
File(s)
Loading...
Thumbnail Image
Download

open access

Name

Albrecht_2004_Stressfrakturen.pdf

License
Publisher
Version
published
Size

88.21 KB

Format

Adobe PDF

Checksum (MD5)

6900cde1381aa8fbf2008de345a5ff2a

About ARBOR

Built with DSpace-CRIS software - System hosted and mantained by 4Science

  • Cookie settings
  • Privacy policy
  • End User Agreement
  • Send Feedback
  • Our institution