Good practice? Auf der Suche nach Erfolgsfaktoren in gemeinwohlorientierten Freiwilligeninitiativen
Version
Published
Date Issued
2002
Author(s)
Type
Article
Language
German
Abstract
Der vorliegende Text ist ein arbeitspsychologischer Forschungsbeitrag zum International Year of Volunteering. Durchgeführt wurde eine qualitative Organisationsanalyse bzw. -beschreibung. Dabei handelte es sich um Organisationen, die aufgrund von Eigeninitiative gemeinwohlorientierte Aufgaben übernommen und freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbezogen haben. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich vier Beschreibungsdimensionen (sinnerzeugende ureigene Idee; Sensibilität gegenüber Zeitfragen; Sensibilität für innere soziale Prozesse; produktiver Umgang mit Hindernissen) herauskristallisieren lassen. Gelingt es den jeweiligen Organisationen, diese vier Beschreibungsdimensionen gut auf einander abzustimmen und eine Balance zwischen Beständigkeit (Vermittlung der ureigenen Idee) und Wandel über die Zeit hinweg (Austausch und Nähe zur Basis) herzustellen, dann kann von Good Practice gesprochen werden. Good Practice meint, dass es der Organisation bzw. Initiativen gelungen ist, Sinnprägnanz herzustellen: Sinnprägnanz in einem Ausmaß, wie es marktorientierten Unternehmen nicht gelingt.
Subjects
BF Psychology
Publisher DOI
Journal or Serie
Arbeit
ISSN
0941-5025
Organization
Volume
11
Issue
1
Publisher
Walter de Gruyter
Submitter
OstendorpA
Citation apa
Wehner, T., Ostendorp, C., & Ostendorp, A. (2002). Good practice? Auf der Suche nach Erfolgsfaktoren in gemeinwohlorientierten Freiwilligeninitiativen. In Arbeit (Vol. 11, Issue 1). Walter de Gruyter. https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/30273
