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  4. Populationsstruktur und genetische Diversität von Schweizer Schafrassen
 

Populationsstruktur und genetische Diversität von Schweizer Schafrassen

URI
https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/31600
Version
Published
Date Issued
2012
Author(s)
Burren, Alexander  
Flury, Christine  
Aeschlimann, Christian
Hagger, Christian  
Rieder, Stefan
Type
Article
Language
German
Abstract
Das Jahr 2010 wurde von den Vereinten Nationen zum Jahr der Biodiversität erklärt. Der Schweizerische Schafzuchtverband stellte in diesem Kontext Herdebuchdaten der vier grössten Schweizer Schafrassen zur Analyse der genetischen Diversität zur Verfügung. Untersucht wur-den das Braunköpfige Fleischschaf (BFS; n=10 858), das Schwarzbraune Bergschaf (SBS; n=10 964), das Walliser Schwarznasenschaf (SN; n=14 371) und das Weisse Alpenschaf (WAS; n=32 169). Die Analysen beruhen auf allen Herdebuchtieren der Geburtsjahre 1996–2008 und ihren Ahnen bis und mit Geburtsjahr 1970. Ausgewertet wurden die Daten mit gängiger Software für populationsgenetische Fragestellungen. Die grösste Zunahme beim mittleren Inzuchtkoeffizienten konnte im untersuchten Zeitraum bei der Rasse SN (5,9 → 9,3 %) gefolgt von denRassen BFS (2,4 → 4,3 %), SBS (2,4 → 3,8 %) und WAS (1,4 → 2,5 %) beobachtet werden. Obwohl die Inzuchtraten im Zeitraum 1996 bis 2008 teilweise starke Schwankungen aufwiesen, zeigte sich bei allen vier Rassen grundsätzlich ein steigender Trend. Damit einher ging ein sinkender Trend bei der effektiven Populationsgrösse. Die grösste Anzahl an effektiven Gründertieren, Ahnen und Gründergenomen fanden sich beim weissen Alpenschaf. Bei allen vier Rassen war bei diesen drei Parametern im Laufe der Jahre eine sinkende Tendenz erkennbar, wobei die Abnahme bei der Rasse WAS im Vergleich mit den anderen Rassen viel ausgeprägter war. Ein weiterer Indikator für eine abnehmende genetische Vielfalt von 1996 bis 2008 ist der marginale Genanteil des wichtigsten Ahnen. Dieser ist bei allen vier Rassen angestiegen (SN 11,05 → 19,79 %; BFS 7,67 →11,27 %; SBS 4,45 → 5,19 %; WAS 2,84 →4,69 %).Aufgrund der Ergebnisse stellt sich die Frage nach gezielten Managementmassnahmen nur bei der SN-Population. Bei den anderen drei Rassen sollten die Trends der genetischen Diversitäts-parameter jedoch regelmässig überprüft werden.
Subjects
SF Animal culture
DOI
10.24451/arbor.17649
https://doi.org/10.24451/arbor.17649
Journal or Serie
Agrarforschung Schweiz
ISSN
1663-7852
Publisher URL
https://www.agrarforschungschweiz.ch/2012/03/populationsstruktur-und-genetische-diversitaet-von-schweizer-schafrassen/
Organization
Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften  
Agronomie  
Nutziere und Pferde  
Volume
3
Issue
3
Publisher
Agroscope Liebefeld-Posieux ALP
Submitter
BurrenA
Citation apa
Burren, A., Flury, C., Aeschlimann, C., Hagger, C., & Rieder, S. (2012). Populationsstruktur und genetische Diversität von Schweizer Schafrassen. In Agrarforschung Schweiz (Vol. 3, Issue 3, pp. 140–147). Agroscope Liebefeld-Posieux ALP. https://doi.org/10.24451/arbor.17649
Note
Die Erlaubnis, diese PDF-Datei im ARBOR-Repository zu veröffentlichen, wurde eingeholt
File(s)
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open access

Name

2012_03_1747.pdf

License
Publisher
Version
published
Size

3.05 MB

Format

Adobe PDF

Checksum (MD5)

45fe227f19a03fd8b61c8c249ca53483

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