Wohlbefinden von Kindern in Tagesschulen : differenzierte Ansichten aus ihrer Perspektive
Version
Published
Date Issued
2018
Author(s)
Type
Conference Paper
Language
German
Abstract
Das Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern in Schweizer Schulen ist gemäss der letzten PISA-Studie (OECD 2017) und im Vergleich zu anderen OECD-Ländern hoch eingestuft. Gleichzeitig gilt Wohlbefinden als Qualitätsmerkmal von Tagesschulen (Brückel et al. 2014). Jedoch wurde dieses Thema bislang kaum empirisch erforscht. Die Stadt Zürich ist die erste Schweizer Gemeinde, die flächendeckend gebundene Tagesschulen eingeführt hat. Hier knüpft der Beitrag an, der im Rahmen der Schweizer Nationalfond Studie „AusTEr“ der Frage nachgeht, wie Heranwachsende dieser Schulen ihr Wohlbefinden kollektiv deuten. Begriffstheoretische Ausgangspunkte bilden die drei Dimensionen ‘self‘, ‘agency‘ und ‘security‘ des Wohlbefindens von Heranwachsenden (Fattore et al. 2012), die mit den Befunden aus einer Tiefenanalyse nach der Grounded Theory (Strauss & Corbin 1997) von geführten Gruppendiskussionen (Bohnsack 1999) mit den Heranwachsenden diskutiert werden. Erste Befunde aus der Analyse weisen darauf hin, dass die grundsätzlich positive Einstellung der Heranwachsenden im Zuge der Einführung vom Tagesschulbetrieb differenzierter zu betrachten ist.
Im Vortrag werden die theoretischen und praxisbezogenen Bedingungen hinter dem gewandelten Ansatz des Wohlbefindens von Kindern in der Bewegung der Ganztagsbildung reflektiert.
Im Vortrag werden die theoretischen und praxisbezogenen Bedingungen hinter dem gewandelten Ansatz des Wohlbefindens von Kindern in der Bewegung der Ganztagsbildung reflektiert.
Conference
DGfE-Kongress, Bewegungen
Submitter
Chiapparini, Emanuela
Citation apa
Chiapparini, E., Selmani, K., Schuler, P., & Kappler, C. (2018). Wohlbefinden von Kindern in Tagesschulen : differenzierte Ansichten aus ihrer Perspektive. DGfE-Kongress, Bewegungen. https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/39365
