Epidemisches Versagen: Warum Staaten und internationale Organisationen wiederholt bei der Bekämpfung von Epidemien scheitern
Version
Published
Date Issued
2021-11-24
Author(s)
Type
Article
Language
German
Subjects
Abstract
Warum haben Staaten und internationale Organisationen wiederholt bei der Epidemiebekämpfung versagt? Wir analysieren das Vorgehen währen der Ebolaepidemie und der SARS-CoV-2-Pandemie. In beiden Fällen erfolgte die Reaktion im Rahmen eines Zyklus epidemischen Versagens (ZEV) mit folgenden Phasen: Vernachlässigung, Arroganz/Leugnung, Panik und Analyse/Selbstkritik. Zentrale Ursachen für den ZEV sind die Ökologie (v.a. die Vernachlässigung von Zoonosen), die Politik (v.a. negative Anreize bei der Epidemiebekämpfung), sozio-ökonomische Kontexte, die menschliche Psychologie (v.a. kognitive Verzerrungen) sowie erkenntnistheoretische Probleme (v.a. der Rückgriff auf die Erfahrungen früherer Epidemien).
Subjects
RA0421 Public health. Hygiene. Preventive Medicine
Publisher DOI
Journal or Serie
Zeitschrift für Aussen- und Sicherheitspolitik
ISSN
1866-2188
Volume
14
Issue
4
Publisher
Springer
Submitter
Richter, Dirk
Citation apa
Richter, D., & Zürcher, S. J. (2021). Epidemisches Versagen: Warum Staaten und internationale Organisationen wiederholt bei der Bekämpfung von Epidemien scheitern. In Zeitschrift für Aussen- und Sicherheitspolitik (Vol. 14, Issue 4, pp. 381–395). Springer. https://doi.org/10.24451/arbor.17243
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Attribution 4.0 International
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