Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten sowie Kosten der Risikofaktoren Übergewicht/Adipositas und Bewegungsmangel in der Schweiz : Schlussbericht
Version
Published
Date Issued
2025-07-21
Author(s)
Type
Report
Language
German
Abstract
Wie gross sind die gesellschaftlichen Kosten einzelner Krankheiten und gesundheitsbezogener Risikofaktoren in der Schweiz? Wie haben sich diese Kosten über die Zeit entwickelt? Und was sind die wichtigsten Treiber der Gesundheitskosten? Die vorliegende Studie liefert umfassende Antworten auf diese Fragen. Die Studie berechnet die monetären Kosten der nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs), der übertragbaren Krankheiten (CDs) und aller anderen Ursachen (Krankheiten, Verletzungen, etc.) in der Schweiz in den Jahren 2012, 2017 und 2022. Die monetären Kosten umfassen die Gesundheitskosten und die Produktionsverluste durch die verlorene Arbeitsfähigkeit der Erkrankten. Zusätzlich werden die verlorenen gesunden Lebensjahre (DALYs) gemäss der Global Burden of Disease Studie (GBD-Studie) für die Schweiz dargestellt. Die Studie berechnet die monetären Kosten aller Ursachen auf drei hierarchischen
Ebenen mit zunehmendem Detaillierungsgrad, die Gesundheitskosten und Produktionsverluste der Risikofaktoren Bewegungsmangel sowie Übergewicht und Adipositas.
Gesundheitskosten (direkte medizinische Kosten)
Die Gesundheitskosten umfassen sämtliche Ausgaben im Gesundheitswesen und wurden nach Ursachen, 20 Gesundheitsleistungen, 17 Kostenträgern, 20 Altersgruppen und Geschlecht analysiert. Dabei wurden die Ursachen in fünf übergeordnete Kategorien, 21 Krankheitsgruppen und 66 einzelne Krankheiten unterteilt. Die NCDs hatten 2022 mit CHF 65.7 Mrd. einen Anteil von 72% an den gesamten Gesundheitskosten, die CDs mit CHF 8.1 Mrd. einen Anteil von 9%. Die neurologischen Krankheiten waren mit CHF 9.9 Mrd. die teuerste NCD-Krankheitsgruppe, gefolgt von kardiovaskulären und psychischen Erkrankungen mit je CHF 9.5 Mrd. und den muskuloskelettalen Krankheiten mit CHF 9.1 Mrd. Alzheimer und Demenzen verursachten mit CHF 6.7 Mrd. die höchsten Kosten unter den einzelnen Krankheiten. Die Gesundheitskosten stiegen zwischen 2012 und 2022 um 37% von CHF 66.6 Mrd. auf CHF 91.5 Mrd. Das Pro-Kopf-Wachstum der Gesundheitskosten betrug 25%. Die Gesundheitskosten der NCDs stiegen um 31%. Unter den Krankheitsgruppen stiegen insbesondere die Kosten von endokrinen, Stoffwechsel-, Blut- und Immunkrankheiten (+106%), Krebs (+55%), und Diabetes und Nierenkrankheiten (+53%) überdurchschnittlich stark. Die Kosten der CDs stiegen um 83%, massgeblich durch COVID-19. Der Kostenanstieg resultierte vor allem aus höheren Ausgaben für ambulante Leistungen, während bei neurologischen Erkrankungen insbesondere Pflegeheimkosten ausschlaggebend waren. Im Jahr 2022 wurden 43% der Gesundheitskosten durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) und die OKP Kostenbeteiligung der Versicherten gedeckt. Bei psychischen Krankheiten betrug der OKP-Anteil 51%, bei kardiovaskulären Krankheiten 60% und bei Diabetes 72%.
Produktionsverluste (indirekte Kosten)
Produktionsverluste entstehen durch reduzierte Arbeitsfähigkeit infolge von Krankheit und wurden nach Absentismus (Abwesenheit vom Arbeitsplatz), Präsentismus (geringere Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz), Invalidität und frühzeitigen Tod analysiert. Diese Studie berechnet diese Produktionsverluste erstmals für die Schweiz. Zwischen 2012 und 2022 stiegen sie um 14% auf CHF 70.5 Mrd. Besonders stark wuchs der Absentismus (+73%), während Präsentismus (+5%) sowie Invalidität und frühzeitiger Tod (-2%) relativ stabil blieben. Die NCDs machten 61% der Produktionsverluste aus (CHF 43 Mrd.). Die grössten Belastungen verursachten muskuloskelettale und psychische Krankheiten mit je 17%, gefolgt von kardiovaskulären Krankheiten mit 7% und neurologischen Krankheiten mit 6%.
Verlorene gesunde Lebensjahre (DALYs)
Die verlorenen gesunden Lebensjahre werden in Disability-Adjusted Life Years (DALYs) gemessen. Zwischen 2012 und 2021 (letztes verfügbares Jahr in der GBD-Studie) stiegen diese um 8% auf 2.4 Mio. DALYs, wobei die Krankheitslast pro Kopf aufgrund des starken Bevölkerungswachstums leicht sank. Die NCDs waren 2021 für 84% der Krankheitslast verantwortlich (2 Mio. DALYs), die CDs für 5%. Die Krankheitsgruppen mit der grössten Krankheitslast waren Krebs (16%), kardiovaskuläre (13%), psychische (13%) und muskuloskelettale Krankheiten (11%). Während Krebs die meisten verlorenen Lebensjahre verursachte, führten psychische und muskuloskelettale Erkrankungen mit jeweils CHF 21 Mrd. sowohl zu hohen monetären Kosten als auch zu starken Lebensqualitätseinbussen. NCDs verursachten 2.0 Mio. DALYs und damit eine hohe Krankheitslast in Form von verlorener Lebensqualität und verlorenen Lebensjahren. Monetäre Kosten der NCDs Die gesamte monetäre Last der NCDs (Gesundheitskosten + Produktionsverluste) lag im Jahr 2022 bei CHF 109 Mrd., was rund 14% der jährlichen Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandprodukt BIP) entspricht. Die sieben NCDs chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, kardiovaskuläre Krankheiten, Krebs, muskuloskelettale Krankheiten, neurologische Krankheiten und psychische Krankheiten, die im Mittelpunkt der nationalen Präventionsanstrengungen stehen, und Adipositas als Krankheit verursachten im Jahr 2022 52.4% (CHF 48.0 Mrd.) der gesamten Gesundheitskosten und 55.8% (CHF 39.3 Mrd.) der gesamten Produktionsverluste.
Treiber der Gesundheitskosten
Der Anstieg der Gesundheitskosten zwischen 2012 und 2022 wurde zu 48% durch gestiegene Kosten pro Fall verursacht. Weitere wichtige Treiber waren das Bevölkerungswachstum mit 33% und die Alterung mit 19%. Der Kostenanstieg pro Fall war bei den meisten Krankheiten der wichtigste Treiber, während bei psychischen Erkrankungen, Diabetes und Adipositas auch die Prävalenz eine Rolle spielte.
Risikofaktor Übergewicht und Adipositas
Die Gesundheitskosten durch Übergewicht und Adipositas als Risikofaktor stiegen zwischen 2012 und 2022 um 46% auf CHF 3.7 Mrd. Da die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas über diese Zeit stabil blieb, ist dieses Wachstum vor allem auf die gestiegenen Gesundheitskosten zurückzuführen. Die Krankheiten mit den höchsten Folgekosten durch Übergewicht und Adipositas waren Diabetes Typ 2, Hypertonie und Arthrose. Für die Berechnung der Produktionsverluste lagen nur für einen Teil der Krankheiten Daten vor. Die ermittelbaren Produktionsverluste durch Übergewicht und Adipositas lagen 2022 bei CHF 2.9 Mrd. Die Krankheitslast von Übergewicht und Adipositas lag 2021 bei 150’000 DALYs oder 6% der gesamten Krankheitslast. Adipositas als Krankheit verursachte Gesundheitskosten von CHF 228 Mio. Zu Adipositas als Krankheit konnten die Produktionsverluste und DALYs nicht berechnet werden, da die Daten dazu nicht vorhanden sind.
Risikofaktor Bewegungsmangel
Die Gesundheitskosten durch Bewegungsmangel stiegen zwischen 2012 und 2022 um 9% auf CHF 1.7 Mrd. Da die Prävalenz von Bewegungsmangel über diese Zeit leicht abgenommen hat, ist dieses Wachstum vor allem auf die gestiegenen Gesundheitskosten zurückzuführen. Die Krankheiten mit den höchsten Folgekosten durch Bewegungsmangel waren Demenz, Depression und Osteoporose. Für die Berechnung der Produktionsverluste lagen nur für einen Teil der Krankheiten Daten vor. Die ermittelbaren Produktionsverluste durch Bewegungsmangel lagen 2022 bei CHF 849 Mio. Die Krankheitslast von Bewegungsmangel lag 2021 bei 61’000 DALYs oder 3% der gesamten Krankheitslast.
Fazit
Die Gesundheitskosten sind zwischen 2012 und 2022 deutlich gestiegen, hauptsächlich aufgrund der steigenden Kosten pro Fall. Die NCDs sind die bei weitem teuerste Krankheitskategorie. Insbesondere chronische Erkrankungen mit hoher Prävalenz wie neurologische, psychische, kardiovaskuläre und muskuloskelettale Krankheiten verursachen hohe Gesundheitskosten. Die Produktionsverluste liegen
mit 9% des BIP in einer ähnlichen Grössenordnung wie die Gesundheitskosten. Sie werden vor allem durch psychische und muskuloskelettale Erkrankungen verursacht. Bei den verlorenen gesunden Lebensjahren (DALYs) sind Krebs und kardiovaskuläre Krankheiten die wichtigsten Ursachen, während psychische und muskuloskelettale Krankheiten wesentlich für verlorene Lebensqualität verantwortlich sind. Die Risikofaktoren Übergewicht und Adipositas sowie Bewegungsmangel sind für 6% der Gesundheitskosten und 9% der verlorenen Gesundheit verantwortlich.
Ebenen mit zunehmendem Detaillierungsgrad, die Gesundheitskosten und Produktionsverluste der Risikofaktoren Bewegungsmangel sowie Übergewicht und Adipositas.
Gesundheitskosten (direkte medizinische Kosten)
Die Gesundheitskosten umfassen sämtliche Ausgaben im Gesundheitswesen und wurden nach Ursachen, 20 Gesundheitsleistungen, 17 Kostenträgern, 20 Altersgruppen und Geschlecht analysiert. Dabei wurden die Ursachen in fünf übergeordnete Kategorien, 21 Krankheitsgruppen und 66 einzelne Krankheiten unterteilt. Die NCDs hatten 2022 mit CHF 65.7 Mrd. einen Anteil von 72% an den gesamten Gesundheitskosten, die CDs mit CHF 8.1 Mrd. einen Anteil von 9%. Die neurologischen Krankheiten waren mit CHF 9.9 Mrd. die teuerste NCD-Krankheitsgruppe, gefolgt von kardiovaskulären und psychischen Erkrankungen mit je CHF 9.5 Mrd. und den muskuloskelettalen Krankheiten mit CHF 9.1 Mrd. Alzheimer und Demenzen verursachten mit CHF 6.7 Mrd. die höchsten Kosten unter den einzelnen Krankheiten. Die Gesundheitskosten stiegen zwischen 2012 und 2022 um 37% von CHF 66.6 Mrd. auf CHF 91.5 Mrd. Das Pro-Kopf-Wachstum der Gesundheitskosten betrug 25%. Die Gesundheitskosten der NCDs stiegen um 31%. Unter den Krankheitsgruppen stiegen insbesondere die Kosten von endokrinen, Stoffwechsel-, Blut- und Immunkrankheiten (+106%), Krebs (+55%), und Diabetes und Nierenkrankheiten (+53%) überdurchschnittlich stark. Die Kosten der CDs stiegen um 83%, massgeblich durch COVID-19. Der Kostenanstieg resultierte vor allem aus höheren Ausgaben für ambulante Leistungen, während bei neurologischen Erkrankungen insbesondere Pflegeheimkosten ausschlaggebend waren. Im Jahr 2022 wurden 43% der Gesundheitskosten durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) und die OKP Kostenbeteiligung der Versicherten gedeckt. Bei psychischen Krankheiten betrug der OKP-Anteil 51%, bei kardiovaskulären Krankheiten 60% und bei Diabetes 72%.
Produktionsverluste (indirekte Kosten)
Produktionsverluste entstehen durch reduzierte Arbeitsfähigkeit infolge von Krankheit und wurden nach Absentismus (Abwesenheit vom Arbeitsplatz), Präsentismus (geringere Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz), Invalidität und frühzeitigen Tod analysiert. Diese Studie berechnet diese Produktionsverluste erstmals für die Schweiz. Zwischen 2012 und 2022 stiegen sie um 14% auf CHF 70.5 Mrd. Besonders stark wuchs der Absentismus (+73%), während Präsentismus (+5%) sowie Invalidität und frühzeitiger Tod (-2%) relativ stabil blieben. Die NCDs machten 61% der Produktionsverluste aus (CHF 43 Mrd.). Die grössten Belastungen verursachten muskuloskelettale und psychische Krankheiten mit je 17%, gefolgt von kardiovaskulären Krankheiten mit 7% und neurologischen Krankheiten mit 6%.
Verlorene gesunde Lebensjahre (DALYs)
Die verlorenen gesunden Lebensjahre werden in Disability-Adjusted Life Years (DALYs) gemessen. Zwischen 2012 und 2021 (letztes verfügbares Jahr in der GBD-Studie) stiegen diese um 8% auf 2.4 Mio. DALYs, wobei die Krankheitslast pro Kopf aufgrund des starken Bevölkerungswachstums leicht sank. Die NCDs waren 2021 für 84% der Krankheitslast verantwortlich (2 Mio. DALYs), die CDs für 5%. Die Krankheitsgruppen mit der grössten Krankheitslast waren Krebs (16%), kardiovaskuläre (13%), psychische (13%) und muskuloskelettale Krankheiten (11%). Während Krebs die meisten verlorenen Lebensjahre verursachte, führten psychische und muskuloskelettale Erkrankungen mit jeweils CHF 21 Mrd. sowohl zu hohen monetären Kosten als auch zu starken Lebensqualitätseinbussen. NCDs verursachten 2.0 Mio. DALYs und damit eine hohe Krankheitslast in Form von verlorener Lebensqualität und verlorenen Lebensjahren. Monetäre Kosten der NCDs Die gesamte monetäre Last der NCDs (Gesundheitskosten + Produktionsverluste) lag im Jahr 2022 bei CHF 109 Mrd., was rund 14% der jährlichen Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandprodukt BIP) entspricht. Die sieben NCDs chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, kardiovaskuläre Krankheiten, Krebs, muskuloskelettale Krankheiten, neurologische Krankheiten und psychische Krankheiten, die im Mittelpunkt der nationalen Präventionsanstrengungen stehen, und Adipositas als Krankheit verursachten im Jahr 2022 52.4% (CHF 48.0 Mrd.) der gesamten Gesundheitskosten und 55.8% (CHF 39.3 Mrd.) der gesamten Produktionsverluste.
Treiber der Gesundheitskosten
Der Anstieg der Gesundheitskosten zwischen 2012 und 2022 wurde zu 48% durch gestiegene Kosten pro Fall verursacht. Weitere wichtige Treiber waren das Bevölkerungswachstum mit 33% und die Alterung mit 19%. Der Kostenanstieg pro Fall war bei den meisten Krankheiten der wichtigste Treiber, während bei psychischen Erkrankungen, Diabetes und Adipositas auch die Prävalenz eine Rolle spielte.
Risikofaktor Übergewicht und Adipositas
Die Gesundheitskosten durch Übergewicht und Adipositas als Risikofaktor stiegen zwischen 2012 und 2022 um 46% auf CHF 3.7 Mrd. Da die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas über diese Zeit stabil blieb, ist dieses Wachstum vor allem auf die gestiegenen Gesundheitskosten zurückzuführen. Die Krankheiten mit den höchsten Folgekosten durch Übergewicht und Adipositas waren Diabetes Typ 2, Hypertonie und Arthrose. Für die Berechnung der Produktionsverluste lagen nur für einen Teil der Krankheiten Daten vor. Die ermittelbaren Produktionsverluste durch Übergewicht und Adipositas lagen 2022 bei CHF 2.9 Mrd. Die Krankheitslast von Übergewicht und Adipositas lag 2021 bei 150’000 DALYs oder 6% der gesamten Krankheitslast. Adipositas als Krankheit verursachte Gesundheitskosten von CHF 228 Mio. Zu Adipositas als Krankheit konnten die Produktionsverluste und DALYs nicht berechnet werden, da die Daten dazu nicht vorhanden sind.
Risikofaktor Bewegungsmangel
Die Gesundheitskosten durch Bewegungsmangel stiegen zwischen 2012 und 2022 um 9% auf CHF 1.7 Mrd. Da die Prävalenz von Bewegungsmangel über diese Zeit leicht abgenommen hat, ist dieses Wachstum vor allem auf die gestiegenen Gesundheitskosten zurückzuführen. Die Krankheiten mit den höchsten Folgekosten durch Bewegungsmangel waren Demenz, Depression und Osteoporose. Für die Berechnung der Produktionsverluste lagen nur für einen Teil der Krankheiten Daten vor. Die ermittelbaren Produktionsverluste durch Bewegungsmangel lagen 2022 bei CHF 849 Mio. Die Krankheitslast von Bewegungsmangel lag 2021 bei 61’000 DALYs oder 3% der gesamten Krankheitslast.
Fazit
Die Gesundheitskosten sind zwischen 2012 und 2022 deutlich gestiegen, hauptsächlich aufgrund der steigenden Kosten pro Fall. Die NCDs sind die bei weitem teuerste Krankheitskategorie. Insbesondere chronische Erkrankungen mit hoher Prävalenz wie neurologische, psychische, kardiovaskuläre und muskuloskelettale Krankheiten verursachen hohe Gesundheitskosten. Die Produktionsverluste liegen
mit 9% des BIP in einer ähnlichen Grössenordnung wie die Gesundheitskosten. Sie werden vor allem durch psychische und muskuloskelettale Erkrankungen verursacht. Bei den verlorenen gesunden Lebensjahren (DALYs) sind Krebs und kardiovaskuläre Krankheiten die wichtigsten Ursachen, während psychische und muskuloskelettale Krankheiten wesentlich für verlorene Lebensqualität verantwortlich sind. Die Risikofaktoren Übergewicht und Adipositas sowie Bewegungsmangel sind für 6% der Gesundheitskosten und 9% der verlorenen Gesundheit verantwortlich.
Publisher
Bundesamt für Gesundheit
Submitter
Lutz, Nathanael
Citation apa
Stucki, M., Vinci, L., Vetsch-Tzogiou, C., Mattli, R., Lutz, N., & [et al.]. (2025). Kosten der übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten sowie Kosten der Risikofaktoren Übergewicht/Adipositas und Bewegungsmangel in der Schweiz : Schlussbericht. Bundesamt für Gesundheit. https://doi.org/10.24451/arbor.12802
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