Auf dem Weg zu einer gendergerechten Informatikdidaktik
Version
Published
Date Issued
2019-11-20
Author(s)
Editor(s)
Makarova, Elena
Type
Book Chapter
Language
German
Abstract
In diesem Beitrag befassen wir uns mit Vorstellungen von Lehrkräften und
Dozierenden auf verschiedenen Stufen des Bildungssystems zum Fach Informatik
und zum Beruf der Informatikerin beziehungsweise des Informatikers.
Im Bereich der MINT-Fächer und insbesondere in der Informatik stehen
Lehrkräfte vor der Herausforderung, informatische Inhalte einer Diversität
von Lernenden zugänglich zu machen.
Im Fach Informatik sind Frauen weiterhin untervertreten. Begründungslinien
liefern Untersuchungen zu naturwissenschaftlichen Studiengängen und
Berufen, die aufzeigen, dass Wissens- und Arbeitskulturen oft männlich konnotiert
sind, sowie Erkenntnisse zu geschlechterspezifischen Zuschreibungsprozessen
seitens verschiedener Sozialisationsinstanzen (insbesondere der
Schule). Ausgehend von ersten Ergebnissen unserer explorativen Feldstudie
diskutieren wir Vorstellungen zu Informatik und Gender. Die im Beitrag dokumentierten
Fallbeispiele einer Primarlehrerin, eines Lehrers auf Sekundarstufe
I und einer Dozentin der Fachhochschule legen nahe, dass Exklusionsmechanismen
unreflektiert in die Vermittlung von Informatikkompetenzen in
Schulen und Hochschulen zurückwirken. Auf der Grundlage dieser Analyse
leiten wir vier Thesen ab, auf deren Basis die Analyse weitergeführt wird.
Dozierenden auf verschiedenen Stufen des Bildungssystems zum Fach Informatik
und zum Beruf der Informatikerin beziehungsweise des Informatikers.
Im Bereich der MINT-Fächer und insbesondere in der Informatik stehen
Lehrkräfte vor der Herausforderung, informatische Inhalte einer Diversität
von Lernenden zugänglich zu machen.
Im Fach Informatik sind Frauen weiterhin untervertreten. Begründungslinien
liefern Untersuchungen zu naturwissenschaftlichen Studiengängen und
Berufen, die aufzeigen, dass Wissens- und Arbeitskulturen oft männlich konnotiert
sind, sowie Erkenntnisse zu geschlechterspezifischen Zuschreibungsprozessen
seitens verschiedener Sozialisationsinstanzen (insbesondere der
Schule). Ausgehend von ersten Ergebnissen unserer explorativen Feldstudie
diskutieren wir Vorstellungen zu Informatik und Gender. Die im Beitrag dokumentierten
Fallbeispiele einer Primarlehrerin, eines Lehrers auf Sekundarstufe
I und einer Dozentin der Fachhochschule legen nahe, dass Exklusionsmechanismen
unreflektiert in die Vermittlung von Informatikkompetenzen in
Schulen und Hochschulen zurückwirken. Auf der Grundlage dieser Analyse
leiten wir vier Thesen ab, auf deren Basis die Analyse weitergeführt wird.
ISBN
978-3-0355-1529-9
Project(s)
Gendergerechter Unterricht in ICT
Publisher
hep verlag ag
Submitter
ClercI
Citation apa
Ducommun, M., Bollag, J., Bühler, C., Clerc, I., & Schär, S. (2019). Auf dem Weg zu einer gendergerechten Informatikdidaktik (E. Makarova, Ed.). hep verlag ag. https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/40337
