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Ludonarrative Pathographien. Typen und Funktionen autopathographischer Spiele

URI
https://arbor.bfh.ch/handle/arbor/46368
Version
Published
Date Issued
2025-04-14
Author(s)
Fürholzer, Katharina
Universität Koblenz
Görgen, Arno  
Institute of Design Research  
Editor(s)
Inderst, Rudolf T.
Hochschule Neu-Ulm
Burbach, Jörg
Plank, Marion
Schüler, Benedikt
Trautzsch, Nadine
Zimprich, Thorsten
Type
Conference Paper
Language
German
Subjects

Pathographie

Illness Narrative

Krankheit

Digitale Spiele

Game Design

Game Studies

Medical Humanities

Abstract
Digitale Medien werden dazu genutzt, Krankheit direkt und unmittelbar zu erzählen. In digitalen Spielen können solche Krankheitsverhandlungen nicht nur Informationen und neue Perspektiven vermitteln, sondern vulnerablen Gruppen auch eine öffentliche Stimme verleihen. Mittels der Einhegungen von Krankheit in Spielewelten ermöglichen sie das Nachempfinden und Empathie für Krankheitsverläufe und individuelle und kollektive Wahrnehmungen von Krankheit, Kranken und Gesundheitswesen. Somit befinden sich diese Krankheitsdarstellungen an einer strukturellen Schnittstelle, in der subjektives Krankheitserleben und kollektive empathische Annäherung an dieses Erleben zusammenfallen und soziokulturelle Wahrnehmungen von Krankheit beeinflussen können. Solchen ‚ludonarrativen Pathographien‘ – verstanden als eine besondere Form von (auto-)biographischen ‚Illness Narratives‘ – sollen hier vorgestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf Krankheitsverhandlungen in digitalen Spielen, welche eine interaktive Auseinandersetzung mit Inhalten über das Gameplay ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf autopathographischen Spielen, die von Betroffenen (Erkrankte, Angehörige, Care Professionals) entwickelt wurden. Wie diese Auseinandersetzungen konkret aussehen, welche Formen ludonarrativer Pathographien vorherrschen und welche Herausforderungen solche Spiele sowohl auf Seiten der Entwickler:innen wie auch der Spieler:innen beinhalten können – dies sind die zentralen Fragen, denen im Beitrag nachgegangen wird. Dabei wird zunächst skizziert, wie Krankheit, Kranke und Gesundheitswesen in Pathographien, und im Weiteren in digitalen Spielen erzählt werden. Zweitens führen wir aus, welche Typen der Repräsentation von Krankheit in digitalen Spielen vorzufinden sind. Abschließend gehen wir auf die Funktionen ludonarrativer Autopagraphien ein.
DOI
https://doi.org/10.24451/arbor.12725
Publisher DOI
10.56250/4052
Publisher URL
https://repository.iu.org/items/4f92ccc3-6d07-40b9-8994-752f25d68f89
Organization
Hochschule der Künste Bern  
Institute of Design Research  
Conference
Gamepathy 1. Fachtagung für Game Design und Digitalspielforschung
Publisher
IU Internationale Hochschule
Submitter
Görgen, Arno
Citation apa
Fürholzer, K., & Görgen, A. (2025). Ludonarrative Pathographien. Typen und Funktionen autopathographischer Spiele (R. T. Inderst, J. Burbach, M. Plank, B. Schüler, N. Trautzsch, & T. Zimprich, Eds.; pp. 45–62). IU Internationale Hochschule. https://doi.org/10.24451/arbor.12725
File(s)
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restricted

Name

Gamepathy#1_Tagungsband_046-063.pdf

License
Publisher
Version
published
Size

308.58 KB

Format

Adobe PDF

Checksum (MD5)

be74eebf5af75e359de85c8e0eb6ee90

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