Was kann der Wasserbau hinsichtlich steigender Wassertemperaturen tun?
Version
Published
Date Issued
2022-12
Author(s)
Drewes, Jon
Type
Article
Language
German
Subjects
Abstract
Die Wassertemperatur beeinflusst zahlreiche chemische sowie physikalische Vorgänge in Fliessgewässern und ist ein ökologischer Schlüsselfaktor für die kälteliebenden Fischarten Äsche und Bachforelle. Bedingt durch den Klimawandel werden in Zukunft extremere Hitze- sowie Dürreperioden auftreten, was für die genannten Leitarten kritisch ist. In den Gewässern Bünz und Wigger wurden in den Jahren 2019 bis 2021 die Wassertemperaturen an mehreren Gewässerstandorten erfasst und kombiniert mit Wetter- und Abflussdaten ausgewertet. Es konnte hier selbst in aus-geprägten Hitze- und Niedrigwasserperioden keine Temperaturschichtung in Kolken festgestellt werden. Auch eine intensiv besonnte Blockrampe von ca. 60 m Länge zeigte keine messbare Erwärmung des Abflusses. Bestätigt wurde, dass die Wassertemperaturen im Längsverlauf deutlich heterogen verteilt waren und fehlende Beschattung die Erwärmung förderten. Für die wasserbauliche Praxis werden hauptsächlich die Massnahmen Beschattung, Vernetzung und Konzentration der Niedrigwasserrinne empfohlen, um die Wassertemperatur zu senken bzw. die Wassererwärmung abzumindern.
Subjects
TA Engineering (General). Civil engineering (General)
Journal or Serie
Ingenieurbiologie
ISSN
1422-0008
Issue
4
Publisher
Verein für Ingenieurbiologie
Submitter
WeberI
Citation apa
Drewes, J., & Jenzer Althaus, J. (2022). Was kann der Wasserbau hinsichtlich steigender Wassertemperaturen tun? In Ingenieurbiologie (Issue 4). Verein für Ingenieurbiologie. https://doi.org/10.24451/arbor.18097
File(s)![Thumbnail Image]()
Loading...
restricted
Name
Artikel Ingenieurbiologie 4-22_Jon Drewes.pdf
License
Publisher
Size
1.08 MB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
1a578bab5724bd689a2cf31aeb468a06
