Im Spannungsfeld zwischen «safety first» und «patient first»: Freiheitseinschränkende Massnahmen im Akutspital
Version
Published
Date Issued
2022-08-25
Author(s)
Type
Article
Language
German
Abstract
Bei selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten können im Akutspital freiheitseinschränkende Massnahmen (FEM) unvermeidlich sein, um das Wohl und die Interessen betroffener und beteiligter Personen zu schützen. Handlungsleitende Vorgaben aus dem ethischen und rechtlichen Bereich sehen primär personenbezogene Gründe vor, die eine Einschränkung der Freiheit rechtfertigen. In der Praxis spielen jedoch auch kontextbezogene Gründe eine Rolle. Vor diesem Hintergrund zeigt unser Beitrag das Spannungsfeld zwischen rechtlichen Vorgaben, ethischen Orientierungen und klinischer Praxis im Kontext eines Schweizer Universitätsspitals auf. Wir beschreiben Strategien für den Umgang mit diesem Spannungsfeld. Zentral ist die Sensibilisierung der Fachpersonen für den Ausnahmecharakter der FEM. Ebenso erweisen sich die Transparenz des Entscheidungsprozesses und die Nachvollziehbarkeit der Dokumentation bzw. Evaluation als wichtig.
Subjects
BJ Ethics
RT Nursing
Publisher DOI
Journal or Serie
Bioethica Forum
ISSN
1662-601X
Organization
Volume
15
Issue
1
Publisher
Schwabe Verlag
Submitter
Monteverde, Settimio
Citation apa
Monteverde, S., Ernst, J., Staudacher, D., & David, B. (2022). Im Spannungsfeld zwischen «safety first» und «patient first»: Freiheitseinschränkende Massnahmen im Akutspital. In Bioethica Forum (Vol. 15, Issue 1, pp. 22–32). Schwabe Verlag. https://doi.org/10.24451/arbor.19777
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Name
10_24894_BF_2022_15003_43132.pdf
License
Attribution-ShareAlike 4.0 International
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75.63 KB
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Adobe PDF
Checksum (MD5)
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