Anwendung rekonstruktiver Methoden zur Qualitätsentwicklung Professionellen Handelns Pilotstudie auf einem polyvalenten Sozialdienst im Kanton Bern
Date Issued
2025-04-30
Type
Report
Language
German
Abstract
Der für die Pilotstudie ausgewählte, polyvalente Sozialdienst wendet seit vier Jahren unter anderen Methoden auch sogenannte Stegreiferzählungen nach Fritz Schütze (2016) als Methode explorativer Gesprächsführung in der Klient*innenarbeit an. Diese Fokussierung ist aktuell notwendiger denn je, da die Standardisierung der Praxis aufgrund externer kantonaler Vorgaben weiter zunimmt und sich dabei die Frage stellt, wie professionelle Hilfe weiterhin gewährleistet, bzw. damit verknüpft werden kann.
Trotz sehr guter Erfahrungen wurde bisher weder auf dem ausgewählten Sozialdienst noch anderswo in der Schweiz systematisch erhoben, welche Auswirkungen der Einsatz rekonstruktiver Methoden auf die Fallarbeit in Sozialdiensten hat und welche Weiterentwicklungsperspektiven sich daraus für die Profession und für die Institutionen Sozialer Arbeit ergeben (Hüttemann, 2011).
Dieser Leerstelle hat sich das Forschungsteam der BFH Soziale Arbeit in enger Zusammenarbeit mit der Leitung und den Sozialarbeitenden des Sozialdienstes gewidmet, und damit empirische und praxisbezogene Erkenntnisse in einer gemeinsamen Wissensbildung zu gewinnen (vgl. Wyssen-Kaufmann 2016, S. 74).
Das Forschungsprojekt hat aufgezeigt, dass rekonstruktive Methoden der Sozialen Arbeit als Beratungstechnik vielfältig eingesetzt werden können. Durch erzählgenerierende Fragen erhält die Perspektive der Klient*innen Raum im Beratungsgespräch. Stegreiferzählungen können zielführend für eine Zusammenarbeit eingesetzt werden, die die Automonie fördert. Sie bieten Potenzial für die Gestaltung einer gelingenden Unterstützungsbeziehung. Wir sahen im Rahmen des Projekts das Potential der narrativen Gesprächsführung, die inhärenten Spannungsverhältnisse zu thematisieren. Dadurch wird eine kommunikative Grundlage geschaffen, um diese zu bearbeiten.
Trotz sehr guter Erfahrungen wurde bisher weder auf dem ausgewählten Sozialdienst noch anderswo in der Schweiz systematisch erhoben, welche Auswirkungen der Einsatz rekonstruktiver Methoden auf die Fallarbeit in Sozialdiensten hat und welche Weiterentwicklungsperspektiven sich daraus für die Profession und für die Institutionen Sozialer Arbeit ergeben (Hüttemann, 2011).
Dieser Leerstelle hat sich das Forschungsteam der BFH Soziale Arbeit in enger Zusammenarbeit mit der Leitung und den Sozialarbeitenden des Sozialdienstes gewidmet, und damit empirische und praxisbezogene Erkenntnisse in einer gemeinsamen Wissensbildung zu gewinnen (vgl. Wyssen-Kaufmann 2016, S. 74).
Das Forschungsprojekt hat aufgezeigt, dass rekonstruktive Methoden der Sozialen Arbeit als Beratungstechnik vielfältig eingesetzt werden können. Durch erzählgenerierende Fragen erhält die Perspektive der Klient*innen Raum im Beratungsgespräch. Stegreiferzählungen können zielführend für eine Zusammenarbeit eingesetzt werden, die die Automonie fördert. Sie bieten Potenzial für die Gestaltung einer gelingenden Unterstützungsbeziehung. Wir sahen im Rahmen des Projekts das Potential der narrativen Gesprächsführung, die inhärenten Spannungsverhältnisse zu thematisieren. Dadurch wird eine kommunikative Grundlage geschaffen, um diese zu bearbeiten.
Organization
Publisher
Berner Fachhochschule, Soziale Arbeit
Submitter
Ammann Dula, Eveline
Citation apa
Wyssen-Kaufmann, N., Flückiger, D., & Ammann Dula, E. (2025). Anwendung rekonstruktiver Methoden zur Qualitätsentwicklung Professionellen Handelns Pilotstudie auf einem polyvalenten Sozialdienst im Kanton Bern. Berner Fachhochschule, Soziale Arbeit. https://doi.org/10.24451/dspace/11873
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Name
Anwendung rekonstruktiver Methoden zur Qualitätsentwicklung Professionellen Handelns April.pdf
License
Publisher
Size
1.88 MB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
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