Welte vs. Audio. Chopins vielbesprochenes Nocturne Fis-Dur op. 15/2 im intermedialen Vergleich
Version
Published
Date Issued
2017
Author(s)
Editor(s)
Hänggi, Christoph E.
Type
Book Chapter
Language
German
Abstract
Heutzutage sind die allermeisten bedeutenden akustischen Aufnahmen ab etwa 1920 gut zugänglich. Es ist ein Leichtes, sich vom Spiel eines Pianisten anhand seiner Einspielungen ein scheinbar präzises Bild zu machen. Die «unhörbare Generation» der Virtuosen, die vor der Jahrhundertwende starben, wie die Überväter Franz Liszt, Anton Rubinstein und Hans von Bülow, haben einen umso legendäreren Ruf. Aber auch die Generation ihrer Schüler, Freunde und Gegenspieler ist teilweise klanglich defizitär dokumentiert; oft gibt es gar keine (Bernhard Stavenhagen, Claude Debussy) oder nur wenige schlechte akustische Aufnahmen, wie bei Eugène D’Albert oder Teresa Carreño. Das Aufnahmenrepertoire des Welte-Systems beinhaltet viele bedeutende und umfangreiche Aufnahmen dieser Übergangsgeneration. Bezogen auf das Beispiel von Chopins Nocturne lässt sich bestätigen, dass beide Systeme, Welte und Audio, für die Bedürfnisse der Interpretationsforschung brauchbare Resultate liefern. Der intermediale Vergleich erlaubt darüber hinaus durch die technischen und zeitlichen Gegebenheiten gegenseitige quellenkritische und aufführungspraktische Kontextualisierung.
Subjects
M Music
ISBN
978-3-9523397-4-9
Organization
Project(s)
Recording the Soul of Piano Playing
Publisher
Hochschule der Künste Bern
Submitter
ServiceAccount
Citation apa
Bärtsch, M. (2017). Welte vs. Audio. Chopins vielbesprochenes Nocturne Fis-Dur op. 15/2 im intermedialen Vergleich (C. E. Hänggi & K. Köpp, Eds.). Hochschule der Künste Bern. https://doi.org/10.24451/arbor.6548
Note
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Name
Recording_09_Baertsch.pdf
License
Publisher
Version
published
Size
9.42 MB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
8233420958a52262f26fae334ed8b279
