Equine Health: Dust and Ammonia Emissions from Eight Different Bedding Materials
Version
Published
Date Issued
2020-11
Author(s)
Type
Article
Language
German
Abstract
Anhand von zwei standardisierten Versuchen wurden Staub- und Ammoniakemissionen von acht verschiedenen Einstreuarten (Weizenstroh, Holzgranulat, Papierschnitzel, Komposteinstreu (Bio-Waldboden), Strohpellets, Eukalyptus-Hanfeinstreu, Leinen-Hanfeinstreu und Chinaschilf) getestet.
Die Staubmessungen haben gezeigt, dass die Hanf-Eukalyptuseinstreu bei den Partikelgrössen PM 2,5 und PM 10 die höchsten Staubemissionen verursachte. Die Maximalwerte beliefen sich dabei auf 372 μg/m3 (PM 2,5) bzw. 1845 μg/m3 (PM 10). Demgegenüber waren die Staubemissionen bei Komposteinstreu mit Maximalwerten von 32 μg/m3 (PM 2,5) bzw. 162 μg/m3 (PM 10) verglichen mit den anderen Einstreuarten sehr tief. Die Ammoniak-Emissionen (NH3) rangierten von 0,2 ppm an Tag 1 bis 51,5 ppm an Tag 7, wobei sich die Einstreumaterialien in den Konzentrationen an den verschiedenen Messtagen wenig unterschieden. Nur bei der Komposteinstreu konnten am Tag 3 signifikant (p < 0,05) höhere Ammoniakemissionen gemessen werden als bei den anderen Einstreumaterialien. Ein weiterer Versuch unter Verwendung von je 200 g, 400 g und 1500 g Komposteinstreu ergab, dass durch eine höhere Einstreudicke die Ammoniakemissionen abnahmen (maximale mittlere NH3-Emission bei 1500 g betrug 3,9 ppm).
Die Studie hat gezeigt, dass durch die Einstreuwahl allein weder kritische Staub- noch Ammoniakemissionen ausgeschlossen werden können, so dass ein angepasstes Einstreu- und Stallmanagement entscheidend sein kann.
Die Staubmessungen haben gezeigt, dass die Hanf-Eukalyptuseinstreu bei den Partikelgrössen PM 2,5 und PM 10 die höchsten Staubemissionen verursachte. Die Maximalwerte beliefen sich dabei auf 372 μg/m3 (PM 2,5) bzw. 1845 μg/m3 (PM 10). Demgegenüber waren die Staubemissionen bei Komposteinstreu mit Maximalwerten von 32 μg/m3 (PM 2,5) bzw. 162 μg/m3 (PM 10) verglichen mit den anderen Einstreuarten sehr tief. Die Ammoniak-Emissionen (NH3) rangierten von 0,2 ppm an Tag 1 bis 51,5 ppm an Tag 7, wobei sich die Einstreumaterialien in den Konzentrationen an den verschiedenen Messtagen wenig unterschieden. Nur bei der Komposteinstreu konnten am Tag 3 signifikant (p < 0,05) höhere Ammoniakemissionen gemessen werden als bei den anderen Einstreumaterialien. Ein weiterer Versuch unter Verwendung von je 200 g, 400 g und 1500 g Komposteinstreu ergab, dass durch eine höhere Einstreudicke die Ammoniakemissionen abnahmen (maximale mittlere NH3-Emission bei 1500 g betrug 3,9 ppm).
Die Studie hat gezeigt, dass durch die Einstreuwahl allein weder kritische Staub- noch Ammoniakemissionen ausgeschlossen werden können, so dass ein angepasstes Einstreu- und Stallmanagement entscheidend sein kann.
Subjects
Q Science (General)
S Agriculture (General)
SF Animal culture
Publisher DOI
Journal
Agrarforschung Schweiz
ISSN
1663-7852
Volume
11
Issue
11
Publisher
Agroscope Liebefeld-Posieux ALP
Submitter
Herholz, Cornelia
Citation apa
Herholz, C., Kocher, J., & Peter, K. (2020). Pferdegesundheit: Staub- und Ammoniakemissionenvon acht verschiedenen Einstreumaterialien. In Agrarforschung Schweiz (Vol. 11, Issue 11). Agroscope Liebefeld-Posieux ALP. https://doi.org/10.24451/arbor.13710
Note
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Name
230-237_Herholz_Nutztiere_Pferdegesundheit_DE.pdf
License
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262.05 KB
Format
Adobe PDF
Checksum (MD5)
edce4c200684e6b6e3ae947c14774699
