Feuchteschutz sanierter Bestandswände mit Innendämmung Vergleich von Prognoseberechnung und Messung der Feuchtegehalte und Temperaturprofile

Geyer, Christoph; Müller, Andreas; Wehle, Barbara (22 January 2019). Feuchteschutz sanierter Bestandswände mit Innendämmung Vergleich von Prognoseberechnung und Messung der Feuchtegehalte und Temperaturprofile In: Kolloquium Erhaltung von Bauwerken. Ostfildern, Deutschland. 22.-23.01.2019.

[img] Text
TAE_Ostfildern_2019_Geyer_Wehle_Müller[1].pdf - Accepted Version
Restricted to registered users only
Available under License Publisher holds Copyright.

Download (614kB) | Request a copy

Denkmalgeschützte Fassaden können häufig nur mit einer innen liegenden Wärmedämmung energetisch ertüchtigt werden. Um zu verhindern, dass diese Sanierung zu Feuchteschäden in der Konstruktion führt, werden die Feuchtegehalte in der Wandkonstruktion nach der Sanierung mit numerischen Programmen prognostiziert. Diese Programme berechnen die Wärme- und Feuchteströme in der Konstruktion und die hieraus resultierenden Feuchtegehalte und Temperaturen in den verschiedenen Bauteilschichten nach der Sanierung. Allerdings bestehen noch Unsicherheiten über die Genauigkeit dieser Prognosewerte. Daher wurden in drei Objekten in der Schweiz Bestandswände mit innenliegenden Wärmedämmsystemen mit Wärmedämmungen aus Steinwolle, Glaswolle und Celluloseflocken energetisch saniert. Es wurden zwei Mauerwerke aus Ziegel und ein Natursteinmauerwerk ausgewählt. Zur Erfassung der Feuchtegehalte und der Temperaturprofile wurden an verschiedenen Stellen in der Konstruktion Sensoren zur Messung der Temperatur und der relativen Luftfeuchte eingebaut. Die Messwertaufzeichnung erfolgte über einen Zeitraum von zwei Jahren. Die Temperaturen und die Feuchtege-halte in den Bauteilschichten wurden dann mit einem numerischen Programm berechnet. Durch Vergleich der Rechen- mit den Messwerten kann die Präzision der Prognosewerte bestimmt werden. Die Messergebnisse werden mit den Prognosewerten dargestellt und verglichen. Die Abweichungen zwischen Prognose und Messung sind sowohl zeitabhängig, als auch als Mittelwerte über die Messperiode angegeben. Ebenso werden die erforderlichen Parametervariationen zur Minimierung der Abweichung zwischen Messung und Berechnung beschrieben. Schließlich wird ein Vorschlag für Sicherheitsbeiwerte der Prognosewerte abgeleitet, um eine höhere Planungssicherheit in der Praxis zu erreichen.

Item Type:

Conference or Workshop Item (Paper)

Division/Institute:

Architecture, Wood and Civil Engineering
Architecture, Wood and Civil Engineering > Institute for Timber Construction, Structures and Architecture
BFH Centres > BFH Centre for Wood - Resource and Material

Name:

Geyer, Christoph;
Müller, Andreas and
Wehle, Barbara

Subjects:

T Technology > T Technology (General)
T Technology > TH Building construction

Language:

German

Submitter:

Corinne Amstutz Hugi

Date Deposited:

29 Jan 2020 09:37

Last Modified:

31 Jan 2020 16:36

ARBOR DOI:

10.24451/arbor.10266

URI:

https://arbor.bfh.ch/id/eprint/10266

Actions (login required)

View Item View Item
Provide Feedback